Die Seenotretter-Teil 1 Die Gesellschaft

Vielleicht hat sich der ein oder andere schon über den Banner in der Sidebar gewundert. Ich möchte in dieser Miniserie erklären, was es mit der Organisation auf sich hat. Zunächst einmal sagt der Name schon einiges: Die Seenotretter. Es ist eine Gesellschaft, die sich um die Rettung von Schiffbrüchigen kümmert. Daher auch der offizielle Name: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)Wenn man sie beschreiben möchte, helfen vielleicht die Vergleiche Feuerwehr und Krankenwagen auf See. Die DGzRS hat zudem die Aufgabe der SAR (Search and Rescue) für die deutschen Gewässer inne. Daher besteht der Alltag aus Abschleppen von defekten Schiffen, löschen von Bränden, Krankentransporte aber auch die Suche und Rettung von Schiffbrüchigen und über-Bord-gegangenen sowie sonstigen Seenotfällen. Die Eckdaten folgen hier:
-60 Seenotrettungskreuzer und -boote
-54 Stationen an Nord- und Ostsee
-180 fest angestellte Seenotretter
-800 freiwillige Seenotretter
-2012 wurden 2117 Einsätze gefahren
-Seit der Gründung am 29.Mai 1865 wurden 80.198 Menschen aus Seenot oder drohenden Gefahrensituationen befreit
Quelle: DGzRS Jahrbuch 2013

Wie man sehen kann ist die Gesellschaft bereits 148 Jahre alt. Sie wurde in Kiel 1865 aus mehreren lokalen Rettungsorganisationen gegründet. Sie hat ihren Sitz in Bremen, wo auch die Seenotleitstelle MRCC steht. Von dieser aus werden alle Seenoteinsätze in den deutschen Gewässern geleitet, sowie bei Seenotfällen in ausländischen Gewässern die dortigen Rettungsmannschaften unterstützt. Die Seenotkreuzer werden von dort in den Einsatz geschickt.
Die große Besonderheit bei den Seenotrettern ist, das diese Ausschließlich durch Spenden finanziert werden. Sie erhalten keine staatlichen Gelder und sind daher auf regelmäßige Spenden von Förderern sowie unregelmäßigen Spenden angewiesen. Als Förderer zahlt man ein- oder mehrmals im Jahr eine Spende. Dafür erhält man das Jahrbuch sowie dreimal Jährlich einen kurzen Zwischenbericht.
Ich bin ein Förderer, da mich einerseits die Arbeit und Technik fasziniert, andererseits ich es auch unterstützenswert finde, was diese Gesellschaft macht. Aus diesem Grund habe ich auch den Banner auf meine Homepage gesetzt.

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