Die Seenotretter-Teil 2 Die Menschen

Im zweiten Teil soll es um den wohl wichtigsten Bestandteil bei der DGzRS gehen, die Menschen in der Organisation. Wer sind die Seenotretter? Was ist so besonders?Um Seenotretter zu werden benötigt man entweder ein nautisches- und/oder ein technisches Patent. Zunächst wird zwischen den hauptamtlichen und den freiwilligen Seenotrettern unterschieden. Die Hauptamtlichen sind während des Dienstes die ganze Zeit an Bord der großen Seenotrettungskreuzer oder in der Nähe, die Freiwilligen der kleineren Seenotrettungsboote arbeiten in anderen Bereichen und werden wie bei der freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz gerufen. Die Crew an Bord der Seenotrettungskreuzern besteht aus dem Kapitän, Vormann genannt, der für das Schiff und die Mannschaft verantwortlich ist, dem Maschinisten, der für die Motoren und die Technik verantwortlich ist sowie zwei weiteren Rettern, die ebenfalls nautisch oder technisch befähigt sind. Alle haben meistens bereits einige Jahre in der Seefahrt Erfahrung gesammelt. Zudem kommen Notärzte, Rettungssanitäter, Feuerwehrleute und freiwillige Seenotretter je nach Einsatz hinzu.
Die Hauptamtliche Mannschaft hat abwechselnd alle zwei Wochen Dienst und dann zwei Wochen freie Zeit. Während des Dienstes wohnen die Retter an Bord, dafür sind die meisten Kreuzer ausgestattet, oder in dem Stationshaus am Hafen. Während dieser Zeit sind sie immer Einsatzbereit, auch Nachts und auch wenn sie gerade von einem Einsatz zurückkommen.
Genau das macht sie so besonders. Egal welches Wetter, egal welche Uhrzeit. „Wir fahren immer raus“ heißt es. Das finde ich das unterstützenswerte, denn die Retter setzen ihr Leben auf das Spiel um andere zu Retten. Im übernächsten Teil werde ich einige Einsätze vorstellen, der nächste Teil dreht sich um die Technik.

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